ElevenCreative Test 2026: Stimme, Musik & Video
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Google hat mit Gemini 3.5 Transcribe am 26. August 2026 sein bislang präzisestes Sprache-zu-Text-Modell in die Public Preview geschickt, das belegen sowohl die eigenen Benchmarks als auch unabhängige Tests. Ausgeliefert wird es in zwei getrennten APIs: einer Echtzeit-Streaming-Variante für Sprachanwendungen im Live-Betrieb und einer Variante für bereits vorliegende Aufnahmen, die Sprecherzuordnung und wortgenaue Zeitstempel für Podcasts, Meetings und Interviews ergänzt.
Kernstück ist ein smarter Transkriptionsmodus, der Korrekturen mitten im Satz erkennt, Füllwörter herausfiltert und den Text automatisch formatiert, zusätzlich zum klassischen wortwörtlichen Transkript, auf das die meisten Sprachtools standardmäßig setzen. Unabhängige Tests von Artificial Analysis messen eine Wortfehlerrate von 2,6% bei Aufnahmen und 4,0% beim Live-Streaming, dazu ein um 70% schnelleres finales Transkript gegenüber Chirp 3, dem bisherigen Modell. Der Rollout erreicht bereits Gboard, Google Antigravity, AI Studio und die Gemini-App für macOS.
ElevenLabs bündelt produktionsreife Text-to-Speech-Technologie, Voice Cloning, Dubbing und das hauseigene Transkriptionsmodell Scribe schon heute in einem einzigen Workspace, live nutzbar statt nur in der Vorschau.
ElevenLabs kostenlos testen →Gemini 3.5 Transcribe teilt sich in zwei APIs für unterschiedliche Aufgaben auf. Die Live API mit der Modellkennung gemini-3.5-transcribe-live streamt Audio fortlaufend in beide Richtungen und liefert Text mit einer Latenz unter einer Sekunde, gedacht für Voice-Agenten und andere Anwendungen, die nicht auf eine Sprechpause warten können. Die Interactions API, gemini-3.5-transcribe, verarbeitet dagegen bereits vorliegende Aufnahmen und ergänzt sie um Sprecherzuordnung und wortgenaue Zeitstempel, also genau das Format, das Podcast-Redakteure und Meeting-Protokolle brauchen.
Beide APIs gehen mit den Unschärfen echter Sprache gleich um. Der Standardmodus, verbatim, transkribiert wortwörtlich, inklusive Füllwörtern. Ein separater smarter Modus löst dagegen Selbstkorrekturen auf, wie sie in normalen Gesprächen vorkommen, etwa wenn jemand mitten im Satz sagt: „Treffen wir uns Dienstag, nein, Mittwoch.“ Zusätzlich filtert er Füllwörter wie „äh“ und „ähm“ heraus und formatiert das Ergebnis, statt es als durchgehende Textwand stehen zu lassen.
Individuelles Vokabular wird ebenfalls unterstützt. Fachbegriffe, Produktnamen oder ungewöhnliche Schreibweisen lassen sich vorab hinterlegen, sodass das Modell sie erkennt, statt zu raten. Die Interactions API kann außerdem einzelne Sprecher identifizieren und jeden davon mit Zeitstempeln versehen.
Die Sprechererkennung ist bei bis zu drei Personen in derselben Aufnahme zuverlässig. Für vier oder mehr Sprecher stuft Google die Unterstützung als experimentell ein, größere Gruppenaufnahmen und Podiumsdiskussionen benötigen deshalb möglicherweise eine manuelle Nachbearbeitung.
Unabhängige Tests stützen Googles Genauigkeitsversprechen. Artificial Analysis maß über die Interactions API eine Wortfehlerrate von 2,6% bei Aufnahmen und über die Live API 4,0% beim Live-Streaming, dabei behauptet sich das Modell auch in lauter Umgebung und erfasst alphanumerische Angaben wie Postleitzahlen oder Bestellnummern korrekt.
Auf dem mehrsprachigen FLEURS-Benchmark, der die Genauigkeit über ein breites Sprachspektrum hinweg prüft, kommt das Modell auf 5,04% Wortfehlerrate bei Aufnahmen und 5,50% beim Streaming.
Chirp 3, Googles bisheriges Transkriptionsmodell, dient dabei als Vergleichsbasis für die 70-Prozent-Zahl. Google verweist auf neue Fähigkeiten zusätzlich zur niedrigeren Wortfehlerrate, doch der deutlichste praktische Unterschied liegt bei der Geschwindigkeit: Artificial Analysis maß eine um 70% schnellere finale Transkription gegenüber Chirp 3, was sich vor allem in den Echtzeit-Anwendungsfällen der Live API bemerkbar macht, wo jede Verzögerung sofort auffällt.
Die Verfügbarkeit unterscheidet sich je nach Zielgruppe. Entwickler können Gemini 3.5 Transcribe schon jetzt über die Gemini API in Google AI Studio sowie in Google Antigravity testen. Unternehmen erhalten das Modell in der Public Preview über die Gemini Enterprise Agent Platform. Gemini Enterprise for Customer Experience soll demnächst nachziehen. Bei Privatnutzern läuft das Modell bereits in vier Produkten:
Tastaturfunktion für Android, in ausgewählten Ländern und Sprachen verfügbar, die unstrukturiertes, abschweifendes Sprechen in sauber formatierten Text verwandelt, inklusive Sprachbefehlen zum Bearbeiten des bereits transkribierten Textes
Nutzt den Bildschirmkontext und, sofern freigegeben, den Chatverlauf, um die Genauigkeit bei Details wie Dateinamen zu verbessern
Sprachgesteuertes Vibe-Coding: Änderungen an einem Projekt diktieren, statt sie zu tippen
Vorerst nur auf Englisch, mit Sprachbefehlen, die den Bildschirmkontext lesen, um lokale Dateien zusammenzufassen oder ein Bild an der Cursorposition zu erzeugen
Die Chrome-Unterstützung soll folgen, für gesprochene statt getippte Eingaben in beliebigen Webformularen oder Textfeldern. Unter macOS kann das Modell eine Aufgabe außerdem per Function Calling an ein anderes Gemini-Modell weiterreichen: Die Bitte, mitten im Gespräch ein Bild zu erzeugen oder eine Datei zu analysieren, wird automatisch weitergeleitet. Gemini 3.5 Transcribe fungiert dabei nur als Schnittstelle und erledigt die Aufgabe nicht selbst.
Für Creator im Tagesgeschäft decken sich die praktischen Anwendungsfälle mit dem, was ohnehin täglich anfällt: eine rohe Podcast-Aufnahme in ein durchsuchbares Transkript verwandeln, Untertitel vor dem Video-Export entwerfen, ein grobes Skript diktieren, statt es zu tippen, oder ein sauberes Transkript in eines der besten KI-Text-to-Speech-Tools einspeisen, um daraus ein vertontes Voiceover in einer anderen Sprache zu erzeugen. Entwicklerplattformen wie Agora, Fishjam, LangChain, LiveKit, Pipecat, Vercel und Vision Agents unterstützen das Modell bereits. Frühe Nutzer wie Vivo, Intellitek Health und Lingopal loben Latenz, Genauigkeit und Sprachabdeckung in Rückmeldungen, die Google zum Launch veröffentlicht hat.
Google hat dem Launch am 26. August keine eigene Produktseite und keine Preisliste spendiert. Stattdessen kommt das Modell als Schicht innerhalb bereits genutzter Werkzeuge: einer Tastatur, einem Coding-Tool, dem eingebauten Assistenten eines Betriebssystems. Das ist ein anderer Ansatz als der, mit dem sich dedizierte Voice-AI-Plattformen bislang positionieren.
ElevenLabs hat sein Geschäft umgekehrt aufgebaut: als Plattform, auf der Transkription eine Funktion unter mehreren ist statt ein im Hintergrund laufendes Werkzeug innerhalb anderer Apps. Das hauseigene Sprache-zu-Text-Modell Scribe sitzt in einem Workspace, der zusätzlich Text-to-Speech, Voice Cloning und Dubbing abdeckt, gedacht für alle, die ein Tool speziell für die Audioproduktion suchen. Ein Entwickler, der einen Voice-Agenten zusammenbaut, braucht etwas anderes als eine Videoeditorin, die einfach nur eine fertige Oberfläche will und keine API lernen möchte.
Was sich durch Gemini 3.5 Transcribe verschiebt, ist die Grundlinie. Wenn ein derart genaues Modell kostenlos in einer Tastatur-App mitkommt, hört brauchbare Transkription auf, standardmäßig ein separates Abo wert zu sein, und Plattformen, die um genau dieses Budget konkurrieren, brauchen einen klareren Grund als reine Genauigkeit. Google hat in diesem Quartal Tempo bei Gemini-Funktionen vorgelegt, vom Wasserzeichen-Schalter für KI-generierte Medien bis zu diesem Transkriptions-Launch. Beide Male dasselbe Muster: Fähigkeiten kommen als Infrastruktur, nicht als eigenständiges Produkt zum Verkauf. Wer verfolgen will, wie es weitergeht, findet die nächsten Meldungen in unserem KI-News-Feed.
Ein sauberes Transkript ist der erste Schritt einer Dubbing-Pipeline. ElevenLabs verwandelt dieses Skript in Voiceovers für Dutzende Sprachen, mit Voice Cloning, das den Tonfall der Originalstimme erhält.
ElevenLabs Dubbing starten →Google hat für die Public Preview von Gemini 3.5 Transcribe keine Preise veröffentlicht. Entwickler können das Modell schon jetzt über die Gemini API in Google AI Studio und Google Antigravity testen, und der Zugang über die Gemini-App für macOS sowie Rambler auf Gboard kostet Privatnutzer nichts extra. Die Ankündigung nennt für die Preview jedoch keine API-Preise.
Gemini 3.5 Transcribe erreicht laut unabhängigen Benchmarks von Artificial Analysis eine Wortfehlerrate von 2,6% bei Aufnahmen und 4,0% beim Live-Streaming. Auf dem mehrsprachigen FLEURS-Benchmark über die wichtigsten Sprachen hinweg liegt die Wortfehlerrate bei 5,04% für Aufnahmen und 5,50% beim Streaming. Google gibt zudem an, dass sich das Modell in lauter Umgebung behauptet und alphanumerische Angaben wie Postleitzahlen oder Bestellnummern korrekt erfasst.
Gemini 3.5 Transcribe unterstützt mehr als 85 Sprachen mit integrierter automatischer Spracherkennung. Das Modell kommt außerdem mit regionalen Akzenten zurecht und kann während eines Live-Gesprächs die Sprache wechseln, ohne dass vorher angegeben werden muss, welche Sprache als Nächstes kommt.
Rambler ist eine Gboard-Funktion für Android, die mit Gemini 3.5 Transcribe unstrukturiertes, abschweifendes Sprechen in sauber formatierten Text verwandelt. Sie ist für Diktate gedacht, die im ersten Anlauf selten als ordentlicher Satz herauskommen, und unterstützt Sprachbefehle zum Bearbeiten von bereits transkribiertem Text, statt ihn von Hand neu zu tippen.
Gemini 3.5 Transcribe löst Chirp 3 als Googles Transkriptionsmodell ab, mit neuen Funktionen, einer niedrigeren Wortfehlerrate und spürbar schnelleren Antwortzeiten. Artificial Analysis maß eine um 70% schnellere finale Transkription im Vergleich zu Chirp 3, dazu kommen smarte Transkriptionsfunktionen wie das Entfernen von Füllwörtern und die Auflösung von Selbstkorrekturen, die Chirp 3 nicht bot.
Gemini 3.5 Transcribe eignet sich für alle, die ohnehin in Googles Umgebungen arbeiten, und für Entwickler, die die API in eigene Anwendungen einbinden, denn die Transkription ist direkt in Tools wie Gboard, Antigravity und AI Studio eingebettet. Eine dedizierte Plattform passt besser zur professionellen Audioproduktion: ElevenLabs kombiniert das eigene Transkriptionsmodell Scribe mit Text-to-Speech, Voice Cloning und Dubbing in einem einzigen Workspace, gebaut für Teams, deren Ergebnis fertiges Audio ist und nicht nur ein rohes Transkript.
Ja. Deutsch (de-DE) steht in der offiziellen Sprachliste, die Google in der Gemini-API-Dokumentation zur Transkription führt, und zählt damit zu den über 85 unterstützten Sprachen. Offen bleibt nur, wo die einzelnen Endprodukte schon angekommen sind: Für Rambler auf Gboard veröffentlicht Google keine Länderliste. Wer in Deutschland ein Android-Gerät nutzt, sieht deshalb am schnellsten direkt in der Gboard-App nach, ob die Funktion dort bereits auftaucht.